Vom 2. bis 6. März 2026 fand unsere diesjährige Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz und Krakau statt. Die Fahrt bot den 19 teilnehmenden Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte des Holocausts auseinanderzusetzen und die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten.
Ein intensives Programm wartete auf uns. An zwei Tagen besuchten wir die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. In geführten Rundgängen erhielten wir verstörende Einblicke in das Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen. Die direkte Konfrontation mit den historischen Orten hinterließ bei allen einen bleibenden Eindruck und immer wieder stellten wir uns die Frage: Wie konnte so etwas passieren?
Im weiteren Verlauf unserer Reise besuchten wir auch Oskar Schindlers Fabrik und das jüdische Viertel in Krakau. Unsere Stadtführerin hat uns sehr eindringlich und anschaulich vor Augen geführt, wie das Leben der jüdischen Bevölkerung vor, während und nach der Zeit des Nationalsozialismus aussah. Auch der Besuch einer Synagoge und des Jüdischen Friedhofs ermöglichte einen vertieften Einblick in religiöse Traditionen und kulturelles Erbe. Ein besonderes Highlight der Fahrt war das Zeitzeugengespräch, das uns die Möglichkeit gab, persönliche Erfahrungen aus erster Hand zu hören und Fragen zu stellen. Diese Begegnung machte Geschichte auf eindrückliche Weise greifbar. Die Gedenkstättenfahrt war für alle Beteiligten eine prägende Erfahrung, die nicht nur historisches Wissen vermittelte, sondern auch zur Reflexion über Verantwortung, Toleranz und Zivilcourage anregte.







































